#72 | 5 Ernährungsmythen, die 90% der Menschen immer noch glauben

Shownotes

Viele Ernährungsmythen halten sich hartnäckig und beeinflussen unser Essverhalten, obwohl sie wissenschaftlich widerlegt wurden.

Von der Annahme, dass Zucker sofort zu Heißhunger führt, bis hin zu der Überzeugung, dass Frauen schwerer Gewicht verlieren als Männer – wir kennen sie alle.

In dieser Folge hinterfragen wir gemeinsam mit euch fünf dieser Mythen und geben Einblicke, welche Wahrheiten sich wirklich dahinter verbergen.


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Studien, die wir erwähnt haben:

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23466396/Diese Studie untersucht den Einfluss von Protein auf die Ausschüttung von Sättigungshormonen.
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15836464/In dieser Studie wird die Protein Leverage Theorie behandelt, die besagt, dass eine bestimmte Menge Protein notwendig ist, um Hunger zu vermeiden.
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22022472/Diese Untersuchung analysiert den Zusammenhang zwischen der Proteinaufnahme und der Wahrnehmung von Hunger sowie der Sättigung.
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30597865/Diese Studie zeigt, dass eine höhere Proteinaufnahme (2,9 g pro kg Körpergewicht) keine signifikante Erhöhung der Sättigung im Vergleich zu 1,8 g pro kg bewirkt hat.
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32515127/Eine Meta-Analyse, die den Zusammenhang zwischen Kalorienbilanz und Gewichtszunahme untersucht, zeigt, dass die 7000 kcal Regel nicht exakt ist.
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19002144/Diese Studie behandelt die Theorie, dass niedriger Blutzucker Hunger erhöht, während hoher Blutzucker Sättigung fördert.
  7. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17524176/Diese Untersuchung zeigt, dass ein erhöhter Insulinspiegel mit einer Abnahme des Hungers verbunden ist und somit einen Einfluss auf die Sättigung hat.
  8. https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-nutritional-science/article/decreasing-the-ragsag-ratio-of-granola-cereal-predictably-reduces-postprandial-glucose-and-insulin-responses-a-report-of-four-randomised-trials-in-healthy-adults/C82B4B86253200661393E8E42180AA51Diese Analyse von vier Studien zeigt keinen Zusammenhang zwischen Blutzuckerreaktionen und Appetit, jedoch einen zwischen Insulinspiegel und Hunger.
  9. Der Autoritätsdenkfehler: auch als "Argumentum ad verecundiam" bekannt, tritt auf, wenn man eine Aussage oder ein Argument allein aufgrund der Autorität einer Person akzeptiert, ohne die Argumente selbst kritisch zu hinterfragen. Es wird davon ausgegangen, dass die Aussage wahr ist, nur weil eine angesehene oder bekannte Person sie gemacht hat. Beispiele: Prominente: Wenn eine berühmte Person ein bestimmtes Produkt empfiehlt, glauben Menschen oft, dass es besser ist, nur weil diese Person dafür wirbt. Experten: Manchmal wird ein wissenschaftliches Ergebnis als wahr angesehen, nur weil es von einem Experten stammt, ohne dass die Daten oder die Methodik überprüft werden. Wichtig:
  • Kritisches Denken: Es ist wichtig, Argumente unabhängig von der Quelle zu bewerten.
  • Gültigkeit der Argumente: Die Argumente sollten durch Beweise oder logische Überlegungen gestützt werden, nicht nur durch die Autorität des Sprechers.

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